Institut für Führungslernen

Management

Es ist wichtig, dass eine Führungskraft das Management Handwerk beherrscht: Budgets und Kalkulation erstellen, einen Business-Plan entwickeln, Zielsetzungen entwickeln und überprüfen, Produkte und Dienstleistungen permanent verbessern etc. Wenn es aber darauf ankommt, gemeinsam mit kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zum Erfolg zu kommen, ist die Führungspersönlichkeit zentral, die sich und ihr Team im Einklang mit den Unternehmenszielen selbstbewusst steuert, motiviert und weiter bringt. In diesem Fall ist Leadership gefragt.

L3 T-Group®

Wer mit Gruppensituationen umgehen kann, verfügt über einen der wichtigsten Schlüssel für erfolgreiches Führen. Das faszinierende Lernformat „L3 T-Group®“ lässt hautnah erleben, wie eine Gruppe und Teamwork sich entwickeln und man selbst als Person und Mitglied darin wahrgenommen wird. Ein methodisches Herzstück ist die Selbststeuerung im Team durch schrittweise Übernahme von Selbstverantwortung und genau dies ist auch das spannende Lernfeld in diesem Intensivseminar. Der Bezug zur Gesamtorganisation bleibt immer im Auge und sichert den direkten Praxistransfer.

Klicken Sie rechts auf „L3 Live“ und erfahren Sie, wie Teilnehmende den Nutzen des Kurses und ihren Praxistransfer hautnah beschreiben.

L3 Führungstraining

Erfolgreiches Führen heisst, im Einklang mit den herausfordernden Aufgaben und sich selbst als Führungspersönlichkeit zu sein. Auf dem Fundament des Basismoduls „L3 T-Group®“ unterstützt Sie das
L3 Führungstraining darin, die drei Säulen erfolgreicher Führung zu erfahren, zu reflektieren und nachhaltig zu stärken: Sie erweitern und trainieren Ihr Wissen, Ihr Können und die eigene Lernfähigkeit in anspruchsvollen Führungssituationen. Das ermöglicht den Aufbau eigener Führungsinstrumente und Ihres ganz persönlichen Führungsstils – dem wichtigsten Führungsinstrument überhaupt.

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L3 Intensivlehrgang Schulmanagement

Eine Schule zu leiten erfordert die Kompetenzen aus der L3 T-Group® und dem L3 Führungstraining. Ergänzend dazu braucht es Managementwissen für Schulen: Die einzelnen Schulen sind eingebunden in ein Netz von Bildungspolitik, kantonaler und gemeindlicher Steuerung und unterliegen besonderen betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Bedingungen. Der L3 Intensivlehrgang Schulmanagement lässt Sie den Schulbetrieb unter Berücksichtigung der relevanten Parameter professionell gestalten, den Handlungsspielraum für Schulentwicklung erkennen und gezielt nutzen.

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L3 Führungstraining 2.0

In den L3 Führungstrainings entstehen ganz besondere menschliche Kontakte und berufliche Vernetzungen. Die dortigen Erfahrungen und Praxisdiskussionen wecken zusätzliche thematische Interessen und ein Bedürfnis nach Weiterlernen in dieser Qualität. 

Aus den wichtigsten, "klassischen" Interessensschwerpunkten entwickelten wir daher exklusiv für AbsolventInnen das 3x3 Präsenztage kompakte L3 Führungstraining 2.0:

  • Delegieren, coachen oder selber tun? Auf das Mass kommt es an! 
  • Konfliktmanagement: Vorbeugen - Früherkennen - Deeskalieren  
  • Gesund führen - und bleiben! 

Das vertraute L3 Lernformat und die spannende Gruppenbildung mit bekannten wie neuen KollegInnen ermöglichen einmalig professionelles, hochkonzentriertes Führungslernen. 
Das Splitting der Module über 2 Kalenderjahre erleichtert organisatorisch wie budgetär die Teilnahme.

Kontakt

L3 Institut für Führungslernen
Davidstrasse 40
9000 St. Gallen
T: +41 (0) 71 220 97 29

Wir stehen Ihnen gerne jederzeit für Ihre Fragen zur Verfügung!

Dr. Claudius Fischli: fischli@emptyL-drei.ch
Dr. Ruth Peyer: peyer@emptyL-drei.ch
Dr. Christoph Warhanek: warhanek@emptyL-drei.ch
oder auch: office@L-drei.ch

Anmeldung

Mit dieser Webanmeldung können Sie sich für jedes unserer Trainings schnell und unbürokratisch anmelden.
Einfach Webformular ausfüllen und abschicken.

  1. Teilnehmer/in
  2. Kontaktperson und Rechnungsadresse

Über uns

Dr. Claudius Fischli

Berufliche Erfahrungen

Diverse Führungsfunktionen in internationalen Grossbanken im Bereich Management und Leadership Development, Human Resources.

Funktionen in der Geschäftsführung einer Schweizer Bildungsinstitution für die Bereiche Leadership und Beratung.

Freischaffender, externer Berater, Trainer und Coach für namhafte Organisationen in der Schweiz, Deutschland, Schweiz sowie für internationale Organisationen.

Ausbildungen

Promotion in angewandter Psychologie, Psychopathologie und Wirtschaftsgeschichte an der Universität Zürich. 

Graduate Programs in Financial Accounting und Marketing Management an der Harvard University, MA. 

Gruppendynamik und Organisationsentwicklung in der Ö.G.G.O. (Österreichische Gesellschaft für Gruppendynamik und Organisationsberatung)

Ausbildung in Körperpsychotherapie am IPI Institut für Postural Integration, Herrliberg.

Dr. Ruth Peyer

Berufliche Erfahrungen

Langjährige Sonderpädagogin und Schulleiterin an Volksschulen, Leitung der Fachstelle Begabungs- und Begabtenförderung in Schaffhausen. 

Funktionen in der Bereichs- und Geschäftsleitung einer schweizer Weiterbildungsinstitution für die Bereiche Ausbildung von Schulleitenden und Erwachsenenbildnern, Beratung von Lehrpersonen und Schulleitenden sowie schulinterne Weiterbildungen. 

Ausbildungen

Primarlehrerinnen und -lehrerseminar in Zürich.

Promotion in Erziehungswissenschaft, Psychologie und Soziologie an der Ludwig-Maximilian Universität München.

Weiterbildungen mit Anerkennung als Heilpädagogin an der Hochschule für Heilpädagogik.

Ausbildung zur Schulleiterin (EDK), Diplom für Supervision und Organisationsberatung (BSO) an der Akademie für Erwachsenenbildung Luzern.

Dr. Christoph Warhanek

Berufliche Erfahrungen

Freischaffender wissenschaftlicher Consultant in der Markt- und Motivforschung. Berater, Trainer und Geschäftsfeldleiter in diversen Consultingorganisationen. 

Ausbildner von Unternehmensberatern für Beraterverhalten, Kommunikation und Interventionstechnik.

Geschäftsführer eines Consultingunternehmens für Unterstützung organisationaler Lern- und Entwicklungsprozesse in namhaften Organisationen. 

Ausbildungen

Promotion in Philosophie, Pädagogik und Ethnologie an der Universität Wien.

Postgraduate-Diplom aus Soziologie am Institut für Höhere Studien und wissenschaftliche Forschung - Institute for Advanced Studies, Wien.

Gruppendynamik und Organisationsberatung in der Ö.G.G.O. (Österreichische Gesellschaft für Gruppendynamik und Organisationsberatung).

Diverse Zusatzausbildungen in Motivforschung und Rhetorischer Kommunikation.

Weiterbildung in Bioenergetischer Analyse und Körperbezogener Psychotherapie (DÖK).

Publikationen

2013 Fischli, Claudius:
Emotionale Führung. In: Stephan Huber, Führungskräfteentwicklung. Grundlagen und Handreichungen zur Qualifizierung und Personalentwicklung im Schulsystem. Köln: Wolters Kluwer.

2013 Fischli, Claudius:
Das Wertvollste in 15 Jahren. Zeitschrift aeB UpDate Nr. 6. 
Luzern: aeB Schweiz.

2012 Fischli, Claudius:
Alles trügt, nur der Schein nicht. 
Zeitschrift HR today.

2012 Fischli, Claudius: 
Durch Kommunikation Unsicheres fruchtbar machen.
Zeitschrift aeB UpDate Nr. 3. 
Luzern: aeB Schweiz.

2011 Fischli, Claudius: 
Notizen zu Führung: Management und Leadership. In Leadership. Führung der Zukunft – Zukunft der Führung. 
Bern: hep.

2011 Fischli, Claudius:
Leadership – angewandte Unternehmenskultur? In Leadership. Führung der Zukunft – Zukunft der Führung.
Bern: hep.

2011 Warhanek, Christoph:
Teameinsatz in Organisationen - ja oder nein? 
A. Faustenhammer/ C. Fischli/ E.E. Krainz/ U. Langthaler/ W. Obereder/ C. Warhanek: Leadership. Führung der Zukunft - Zukunft der Führung. Bern (hep Verlag) 2011.

2011 Warhanek, Christoph/ Koller, Sigrun:
Salutogene Führung. Wer für gesunde Mitarbeiter zuständig ist.
ZS Ärztewoche 15-18/2011, Wien-New York (Springer) 2011

2008 Spindler, M. & Fischli. C.: 
Unternehmenskultur als Bewusstsein, Identitätsbildung und Orientierung. In Maria Spindler und Martin Steger: Zwischen Universität und Unternehmen. Kultur—‚ sozial— und wirtschaftsorientierte Forschung im Spannungsfeld von theoretischen Ansprüchen.
Wien: Verlagshaus Hernals.

2007 Warhanek, Christoph:
Teameinsatz und Exzellenz im Management – eine Utopie? 
In: ZS Aufsichtsrat aktuell 3.Jg. Juni 2007, Nr.3. Wien (Linde Verlag) 2007.

2006 Warhanek, Christoph:
Entscheidungsprozesse im Bildungsmanagement. Hochkomplexe oder irrationale Organisation? In: Entscheiden – aber wie? Abstractband zur Tagung des Zentrum für Soziale Kompetenz, Graz 2006.

2005 Pesendorfer, B. & Fischli Claudius:
Geben und Nehmen im Verhalten zwischen Gruppe und Organisation. In: Gerhard Falk, Peter Heintel, Ewald E. Krainz, Handbuch Mediation und Konfliktmanagement.
Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

2005 Warhanek, Christoph:
Management-Trainings: Den Nutzen steigern durch Professionalität und Organisationsbezug. 
Wiesbaden (Gabler) 2005.

2003 Warhanek, Christoph:
Methoden der Konflikt-Analyse: Diagnose von Konflikt-Systemen. In: Eschenbach, Rolf (Hg.): Führungsinstrumente für die Nonprofit Organisation – Instrumente, Musterformulare, Praxis. 2.Aufl. 
Stuttgart 2003 (Schäffer-Poeschel).

1999 Warhanek, Christoph:
Böse Trainer, Berater und Ausbilder: Zur Ethik der sogenannten "Wertschätzung" und "Ressourcenorientierung" in der Gruppendynamik. 
In: ZS Gruppendynamik 4/1999, SS 401-413. Leverkusen (Leske + Budrich) 1999.

1998 Warhanek, Christoph:
Trainingsfieber: Über den Begriffswirrwarr in der Trainerlandschaft und seine Folgen für die Unternehmen. In: Bolender, Sabina (Hg.): Managementtrainer: Was Unternehmen über Trainings wissen müssen.
Frankfurt/M (Campus) 1998, SS 47-60.

Termine L3 Führungstraining

Das L3 Führungstraining besteht aus fünf Modulen: Startmodul L3 T-Group® (TG) und vier L3 Führungstraining Module.

Bitte melden Sie sich zunächst für Ihr gewünschtes Startmodul L3 T-Group® an.

Wählen Sie dann die gewünschte Durchführung des L3 Führungstraining (vier Module) zu den unten stehenden Terminen aus (bitte beachten Sie, dass diese Durchführung terminlich nur nach der L3 T-Group® möglich ist):

L3 Führungstraining 16

Anmelden

FT 16-A 19.-21. September 2016 Parkhotel, Gunten BE
FT 16-B 31. Oktober - 02. November 2016 Pax Montana, Flüeli OW
FT 16-C 05.-07. Dezember 2016 Pax Montana, Flüeli OW
FT 16-D 16.-18. Januar 2017 Pax Montana, Flüeli OW

L3 Führungstraining 17

Anmelden

FT 17-A 18.-20. September 2017 Parkhotel, Gunten BE
FT 17-B 30. Oktober - 01. November 2017 Parkhotel, Gunten BE
FT 17-C 04.-06. Dezember 2017 Pax Montana, Flüeli OW
FT 17-D 15.-17. Januar 2018 Pax Montana, Flüeli OW

Termine L3 T-Group®

L3 T-Group® bildet die Basis für das L3 Führungstraining.

Sie kann aber auch unabhängig als einzigartige, individuelle Intensivweiterbildung besucht werden.

TG 16/2 11.-15. Juli 2016 Pax Montana, Flüeli OW Anmelden
TG 17/1 06.-10. März 2017 Pax Montana, Flüeli OW Anmelden
TG 17/2 10.-14. Juli 2017 Pax Montana, Flüeli OW Anmelden

Termine L3 Führungstraining 2.0

Das L3 Führungstraining 2.0 kann nach der Teilnahme am L3 Führungstraining besucht werden:

L3 Führungstraining 2.0 2017/18

Anmelden

FT2.0 17/18-E 20.-22. November 2017 Parkhotel, Gunten BE
FT2.0 17/18-F 22.-24. Januar 2018 Pax Montana, Flüeli OW
FT2.0 17/18-G 19.-21. März 2018 Pax Montana, Flüeli OW

Allgemeine Geschäftsbestimmung (AGB)

Geschäftsstelle

Davidstrasse 40
9000 St. Gallen
info@emptyl-drei.ch
www.L-drei.ch

Ausbildungsverpflichtung

L3 Institut für Führungslernen verpflichtet sich, das Training, die Aus- und Weiterbildung gemäss Ausschreibung durchzuführen. Es können bestmögliche Lernchancen zugesichert werden, nicht jedoch der individuelle Lernerfolg. Dieser muss aus methodischen Gründen in der Selbstverantwortung der Teilnehmenden bleiben.
Eine Absage der Durchführung bei ungenügender Teilnehmerzahl bleibt vorbehalten.
Die Teilnehmenden verpflichten sich, die Präsenzzeiten im Sinne der Modulbeschreibung bzw. des Einladungsschreibens zu nutzen. Sowohl geplante als auch kurzfristige Absenzen müssen so früh wie möglich mit der Angebotsleitung besprochen werden.

Beratungs- und Coachingverpflichtung

Beratungen und Coachings werden nach Auftragsklärung gemäss Kontrakt zwischen Auftraggeber und L3 Institut als Auftragnehmer durchgeführt. Es können mit den Klienten bestmögliche Wege der Umsetzung der vereinbarten Ziele eröffnet werden. Der Erfolg der gemeinsamen Arbeit kann nicht garantiert werden, da dieser aufgrund der Externalität der L3 Berater und Coaches massgeblich von der Selbstverantwortung der Klienten bzw. ihrer Organisation abhängt.

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt per Email bzw. mit dem Anmeldetalon auf www.L-drei.ch
Die Anmeldung ist für beide Seiten verbindlich.
Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Einganges berücksichtigt.
Für die Durchführungen bestehen eine minimale und eine maximale Anzahl an Teilnehmenden. Die Richtgrösse der Kursgruppen beträgt für das Leadership Training wie für die Schulleitungsaubildung 15 Teilnehmende.
Das Leadership Training wird durchgängig von zwei Trainern durchgeführt.

Bestätigung

Die Aufnahme in einen Lehrgang/Kurs wird von der L3 Geschäftsleitung möglichst rasch, d.h. innerhalb von fünf Werktagen bestätigt.
Sobald für die Durchführung eines Angebots genügend Anmeldungen vorliegen, wird die definitive Durchführungsbestätigung kommuniziert.
Ist ein Angebot beim Eingang der Anmeldung bereits ausgebucht wird umgehend darüber informiert. Ersatzbuchungen können auch telefonisch vorgenommen werden.

Investition

Die Kosten für das gewählte Angebot können den Anmeldeunterlagen entnommen werden. Preisänderungen bleiben vorbehalten und werden in der Regel per neues Kalenderjahr vorgenommen.
Die Rechnung für die Kursteilnahme wird nach erfolgter Anmeldung verschickt. Sie ist bis 30 Tage nach Erhalt zu begleichen. Bei kurzfristigen Anmeldungen muss die Rechnung in jedem Fall vor Kursbeginn beglichen werden.
Die Kosten für das L3 Führungstraining können auf Wunsch in zwei bzw. drei Teilzahlungen in Rechnung gestellt werden.
In den Kurskosten nicht inbegriffen sind die Kosten für Unterkunft und Verpflegung.
Die Geschäftsleitung unterstützt mit Informationen z.H. von Arbeitgebern bei der Regelung der Übernahme von Kurskosten, bzw. eines Anteils der Kurskosten durch den Arbeitgeber.

Detailinformationen

Detaillierte Informationen zu einem gebuchten Lehrgang werden ca. zwei Wochen vor Beginn per Email verschickt.

Abmeldungen

Abmeldungen bis zehn Wochen vor Kursbeginn sind kostenlos.
Danach wird eine Bearbeitungsgebühr von CHF 200 erhoben.
Zusätzlich zur Bearbeitungsgebühr müssen Annullationskosten wie folgt belastet werden.

  • Abmeldung zehn bis vier Wochen vor Kursbeginn: 25% des Kursgeldes
  • Abmeldung vier bis zwei Wochen vor Kursbeginn: 50% des Kursgeldes
  • Abmeldung vierzehn bis sieben Tage vor Kursbeginn: 75% des Kursgeldes
  • Abmeldung sieben Tage oder weniger vor Kursbeginn bzw. bei Nichterscheinen im Kurs: 100% des Kursgeldes

Kann ein passender Ersatzteilnehmer gestellt werden, fallen keine Annullationskosten an.

Versicherung

Die Versicherung ist Sache der Teilnehmenden. Sie nehmen an der Veranstaltung in jeder Hinsicht auf eigene Verantwortung teil.

Schweigepflicht

  • L3 verpflichtet sich zu Stillschweigen gegenüber Dritten zu Kenntnissen über Organisationen und Personen, die in Erfüllung des Auftrags offenbar geworden sind.
  • Auskünfte über den Verlauf der Aus- und Weiterbildung von Teilnehmenden und ihre persönlich-beruflichen Qualifikationen an aussenstehende Dritte werden nur nach Rücksprache mit den Betroffenen erteilt.
  • Die Teilnehmenden verpflichten sich zu Stillschweigen auch nach Beendigung der Veranstaltung/ des Lehrgangs über persönliche soziale und berufliche Verhältnisse von Teilnehmenden und Ausbildenden.

Vertragsauflösung

  • Der Ausbildungsvertrag gilt für die vereinbarte Dauer der Aus- oder Weiterbildung. Vorbehalten ist die Auflösung des Vertrags in gegenseitigem Einvernehmen, die schriftlich festgehalten werden muss. Das L3 Institut behält sich die Auflösung vor aufgrund von Nichterfüllung qualifizierter Auflagen sowie die Auflösung beim Vorliegen von Gründen die eine Fortführung des Ausbildungsverhältnisses unzumutbar erscheinen lassen.
  • Eine vorzeitige, einseitige Vertragsauflösung ist dem L3 Institut möglich, wenn der Teilnehmende die vertraglichen Verpflichtungen verletzt respektive aus Sicht des L3 Instituts den Qualifikationsanforderungen nicht entspricht. Für alle Fälle der Vertragsauflösung werden die Ausbildungskosten grundsätzlich für das laufende Modul geschuldet.

Gerichtsstand

Für alle Rechtsbeziehungen mit L3 Institut für Führungslernen ist das Schweizer Recht anwendbar. Gerichtsstand ist St. Gallen.

St. Gallen, 16.07.2013

Dr. Claudius Fischli        Dr. Ruth Peyer        Dr. Christoph Warhanek

L3 Videos

Eine L3 T-Group® oder Kurs kann vieles verändern – die Eigenwahrnehmung, das Verhalten im Team, die Zusammenarbeit, den Output, das Verhältnis zur Organisation und die Einstellung zum Thema "Führung". Hören Sie hier ein paar Stimmen von Teilnehmer/-innen.

Videos L3 Führungstraining

Videos - L3 T-Group®

Videos - L3 Intensivlehrgang Schulmanagement

L3 T-Group®

Wer mit Gruppensituationen umgehen kann, verfügt über einen der wichtigsten Schlüssel für erfolgreiches Führen. Das faszinierende Lernformat L3 T-Group® lässt hautnah erleben, wie eine Gruppe und Teamwork sich entwickeln und wie man selbst als Person und Mitglied darin wahrgenommen wird. Ein methodisches Herzstück ist die Selbststeuerung im Team durch schrittweise Übernahme von Selbstverantwortung - und genau dies ist auch das spannende Lernfeld in diesem Intensivseminar. Der Bezug zur Gesamtorganisation wird dabei nie aus den Augen verloren und sichert den direkten Praxisbezug. Ein ungestörtes Ambiente, der Wechsel in den Arbeitsformaten (Plenum, T-Gruppe, Arbeitsteams, Erfahrungsaustausch-Runden…) sowie die situativ eingesetzten Medien der Kommunikation vertiefen zusätzlich den Lernprozess. Diese Elemente machen die L3 Systemische Trainingsgruppe einzigartig im Vergleich zu den meist auf Selbsterfahrung und Beziehungsklärung fokussierenden gruppendynamischen Seminaren.

Ziele, Nutzen und Inhalte

  • Die Gruppe als einzigartiges Lern-, Arbeits- und Führungsinstrument nutzen
  • Erfahrungslernen im Team als Basis der Lernenden Organisation sowie Change erleben
  • Gruppenprozesse wahrnehmen, verstehen und zielorientiert beeinflussen
  • Selbst- und Fremdbilder über sich, die anderen und die Gruppensituation abgleichen lernen
  • Auswirkungen von Gruppensituationen auf Führungs- und Durchsetzungsstil erkennen
  • Kooperation, Konkurrenz und Umgang mit Widerstand als Gruppenphänomene wahrnehmen und zielgerichtet damit umgehen
  • Situative Intervention üben durch Nutzen eigener und fremder Beobachtungen und Emotionen
  • Konstruktiv umgehen mit Differenzen, Konflikten und Diversity in Gruppen
  • Das Wirkungsgefüge zwischen den Individuen, dem sozialen System der Gruppe und dem formalen System der Organisation erfahren, reflektieren und beeinflussen
  • Selbstverantwortung im Team wahrnehmen und unterstützen

Setting

  • 5 Tage Intensivtraining mit durchgehender Anwesenheit (bitte nur teilnehmen, wenn Sie die gesamte Zeit anwesend sein können);
  • Teilnehmende aus unterschiedlichen Berufsfeldern und Lebenssituationen ermöglichen einzigartigen Erfahrungsaustausch und exzellente Rückmeldungen zur Wirkung auf andere Menschen
  • Klausurarbeit in externen Seminarhotels an ruhiger Lage unterstützt den persönlichen Lernerfolg

Methoden

  • Erfahrungslernen im Team mit interaktiver Theoriebildung
  • Feedback-Prozesse, gemeinsame Situationsanalysen und Erfahrungsaustausch helfen die eigenen Denkmuster und blinden Flecken erkennen
  • Wechsel der Arbeitsformate, Kommunikationsmedien und Lernebenen
  • Zusicherung strikter Vertraulichkeit

Mehrwert

Zielgruppen

Führungskräfte, Team- und Projektleitende aus unterschiedlichen Organisationen mit unterschiedlichen Lebenshintergründen bringen eine Vielfalt an Themen und Erfahrungen ein. Dies wird für das Lernsystem als einzigartige Ressource genützt und ermöglicht einen besonders interessanten Erfahrungsaustausch zwischen den Arbeitssequenzen.

Qualität der Trainierenden

Dr. Claudius Fischli und Dr. Christoph Warhanek haben dieses Trainingsformat über Jahre entwickelt und bringen neben ihren hohen Qualifikationen ihre lange und internationale Erfahrung in eigener Führungstätigkeit, Beratung und Ausbildung ein.

Methodik

Konsequentes Erfahrungslernen im Team, Selbststeuerung und Selbstverantwortung mittels spezieller Reflexions- und Feedback-Prozesse ermöglichen die Qualität des Lernens 2. Ordnung: Man erweitert und trainiert nicht nur sein Wissen und Können für Gruppe und Team, sondern auch die eigene professionelle Intuition und Lernfähigkeit in anspruchsvollen sozialen Situationen. Das verhindert das Kopieren allgemeiner Patentrezepte in der Leitung von Gruppen, sichert nachhaltigen, permanenten Praxistransfer und unterstützt alle Teilnehmenden bei künftigen, anspruchsvollen Gruppensituationen im Aufbau ihrer persönlichen Authentizität.

 

Preis:  CHF 3'200
          Dieser Betrag wird gutgeschrieben beim Besuch des aufbauenden L3 Führungstraining


Wir freuen uns über Ihr Interesse und beantworten gerne Ihre Fragen.
Sie erreichen uns unter office@emptyL-drei.ch.

L3 Führungstraining

Unsere Führungstrainings-Sequenz unterscheidet sich von Management-Curricula und anderen Angeboten in diesem Bereich durch ihre besondere Ausrichtung, Wertehaltung, Nachhaltigkeit, Ausgewogenheit und ihren speziellen Tiefgang. Wir differenzieren sorgfältig zwischen den Führungsaufgaben des „Managements“ im Sinne von business administration und jenen des „Leadership“ im Sinne einer besonderen sozialen Kompetenz. Das Führen und Leiten von Menschen und Teams bearbeiten wir daher unter persönlichen, sozialen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Perspektiven stets ganzheitlich.

Ziele, Nutzen und Inhalte

  • Die 3 Grundpfeiler im Leadership ausbauen: Wissen–Können–Führungspersönlichkeit
  • Arbeitsbeziehungen zu den Mitarbeitenden bewusst und wirksam gestalten
  • Gesellschaftliche Rahmenbedingungen der Führung erkennen und berücksichtigen
  • Erfahrungslernen im Team als eine Grunddisziplin der „Lernenden Organisationen“ erleben
  • Erfolgreich interagieren und intervenieren als Führungskraft in den Bereichen Mensch, Gruppe und Organisation
  • Glaubhaft führen durch Authentizität und sozial anerkannte Autorität
  • Führungsinstrumente individuell in der eigenen Persönlichkeit verankern und anwenden
  • Erfahrungsaustausch und wechselseitige Unterstützung im Lernteam, Aufbau eines persönlichen Netzwerkes
  • Das Wirkungsgefüge zwischen den Individuen und dem sozialen System der Gruppe erfahren, reflektieren und beeinflussen
  • Interaktiv Führen: mit Menschen zielbewusst, authentisch und respektvoll Erfolge erzielen
  • Professioneller Teameinsatz: qualitativ und quantitativ mit den gleichen personellen Ressourcen mehr erreichen
  • Teamentwicklung und Teamleitung zur Unterstützung des Reifegrades nutzen
  • Zwischen Mensch, Team und den Rahmenbedingungen der Organisation erfolgreich balancieren
  • Situative Führung: den Wirkungsbereich der eigenen Führungsinstrumente verbreitern und vertiefen
  • Orientierung und Selbstbewusstsein ausbauen im persönlichen Umgang mit Konflikten und Widersprüchen

Setting

  • Insgesamt 17 Tage erfahrungsbasiertes Training in fünf Intensivmodulen
  • Module 2-5 werden als geschlossene Gruppe geführt
  • Klausurarbeit in externen Seminarhotels an ruhiger Lage unterstützt den persönlichen
  • Lernerfolg
  • Transferarbeit und Vernetzung in Kleingruppen in und zwischen den Modulen
  • Begleitung der Module 2-5 in Zweierleitung

Methoden

Trainingsarbeit im Lernteam bzw. als Lernorganisation, Erfahrungslernen, Praxisfallbearbeitung, interactive Kompakt-Inputs über Hintergrundinformation und Praxismodelle, Übungen und Aufgabenstellungen in abwechslungsreichen Settings alleine, zu zweit und im Arbeitsteam, Wechsel der Lernmedien und Lernebenen, kollegiales Feedback teilweise mit Videounterstützung, Arbeit in unterschiedlichen Trainings-, Analyse- und Transfergruppen sowie in Plenarsitzungen, Steuerreflexion, regelmässiger Erfahrungsaustausch, Zusicherung strikter Vertraulichkeit.

Modulthemen

Startmodul: L3 T-Group®

  • Die Gruppe als besonderes, soziales System verstehen und nutzen
  • Selbst- und Fremdbilder über sich, die anderen und die Gruppensituation abgleichen
  • Gesetzmässigkeiten in der Gruppen- und Teamentwicklung erfahren
  • Auswirkungen von Gruppensituationen auf Führungs- und Durchsetzungsstil erkennen
  • Eigene und fremde Strategien zur produktiven Nutzung von Gruppenpotenzial erleben
  • Komplexe Kommunikationsanforderungen in Gruppen durchschauen und üben
  • Kooperation, Konkurrenz und Umgang mit Widerstand als Gruppenphänomene wahrnehmen
  • Professioneller Umgang mit Differenzen und Diversity in Gruppen

Modul A:     Persönlichkeit und Interaktive Mitarbeiterführung

  • Die Arbeitsbeziehung Führungskraft–Mitarbeiter/in gezielt gestalten
  • In schwierigen Kommunikations-Situationen richtig diagnostizieren und intervenieren
  • Einfordern und Unterstützen: die angemessene Balance für jeden Mitarbeitenden finden
  • Eigene Verhaltensmuster in Krisengesprächen reflektieren und steuern
  • Notwendigkeit und Grenzen von Vertrauen und Offenheit im Führungsgeschehen
  • Management und Leadership: zwei unterschiedliche Aufgaben der Führungskraft
  • Die eigene Persönlichkeit als Hauptinstrument des Leadership

Modul B:     Einsatz, Führung und Entwicklung von Teams

  • Systemische Besonderheiten von Gruppen und Teams in der Führung berücksichtigen
  • Leadership und Teamleitung: eine komplexe Führungsaufgabe meistern
  • Eigene und fremde Führungsfunktionen in Gruppen wahrnehmen und fördern
  • Teamentwicklung und situative Teamführung nach dem Reifegrad
  • Einzelarbeit versus Teamprinzip – Eckpunkte professionellen Teameinsatzes
  • Rolle des Teamleiters, Unterstützen der Teamentwicklung
  • Eigene Verhaltensmuster in Teamsituationen – die Führungskraft als Vorbild und Teammitglied
  • Rolle des Teamleiters, Unterstützen der Teamentwicklung

Modul C:     Persönlicher Umgang mit Widersprüchen und Konflikten

  • Sachfragen, Pannen und Beziehungsprobleme von Konflikten unterscheiden und handhaben
  • Bedeutung von Konflikten für individuelle und organisationale Veränderungsprozesse
  • Dialektisches Denken als Ergänzung zur logisch-rationalen Analyse
  • Eskalationen vorbeugen durch Früherkennung latenter Konflikte
  • Grundmethoden der Konfliktlösung: das persönliche Interventionsrepertoire erweitern
  • Chancen von systemnotwendigen Konflikten und Widersprüchen erkennen und nutzen
  • Grundhaltungen zu Harmonie, Konflikt und Veränderung kennen und konstruktiv einbringen

Modul D:     Führen zwischen Individuum, Gruppe und Gesamtorganisation

  • Strukturell gegensätzliche Anforderungen des „Sandwich-Vorgesetzen“ meistern
  • Widersprüchliche Erwartungshaltungen seitens Mitarbeitenden, Team und Gesamtorganisation balancieren
  • Frauen und Männer in der Organisation: eine neue Führungsaufgabe
  • „Fremdheitseffekte“ zwischen Team und Organisation erkennen und ausgleichen
  • Kooperation und Konkurrenz zwischen Mitarbeitenden gestalten als Führungsnotwendigkeit
  • Das Team im Spannungsfeld widersprüchlicher Anforderungen der Organisation führen
  • Die eigene Führungspersönlichkeit als stabiler Kern in allen Spannungsfeldern

Mehrwert

Zielgruppen

Führungskräfte, Team- und Projektleitende aus unterschiedlichen Organisationen mit unterschiedlichen Lebenshintergründen speisen eine Vielfalt an Themen und Erfahrungen ein. Dies wird für das Lernsystem als einzigartige Ressource genützt und ermöglicht ausserdem einen besonders interessanten Erfahrungsaustausch auch zwischen den Arbeitssequenzen.

Qualität der Trainierenden

Dr. Claudius Fischli und Dr. Christoph Warhanek haben diesen Kurs über Jahre entwickelt und bringen neben ihren hohen Qualifikationen ihre lange und internationale Erfahrung in eigener Führungstätigkeit, Beratung und Ausbildung ein.

Methodik

Konsequentes Erfahrungslernen im Team, Selbststeuerung und Selbstverantwortung mittels spezieller Reflexions- und Feedbackprozesse ermöglichen die Qualität des Lernens 2. Ordnung: Man erweitert und trainiert nicht nur sein Wissen und Können, sondern auch die eigene professionelle Intuition und Lernfähigkeit in anspruchsvollen Führungssituationen. Das verhindert das Kopieren allgemeiner Patentrezepte in der Führung, ermöglicht nachhaltigen, permanenten Praxistransfer und unterstützt alle Teilnehmenden im Aufbau ihres ganz persönlichen Führungsstils.

 

Preis: CHF 10'880 (17 Präsenztage, inkl. L3 T-Group®)

Termine siehe unter "L3 Führungstraining"


Wir freuen uns über Ihr Interesse und beantworten gerne Ihre Fragen.
Sie erreichen uns unter office@emptyL-drei.ch.

L3 Intensivlehrgang Schulmanagement

Die schulspezifischen Fachinhalte im Rahmen der L3 SWCH Schulleitungsmodule werden zusammen mit dem Coaching in einem neuen und innovativen Setting angeboten: dem L3 Intensivlehrgang Schulmanagement.

Besondere Merkmale

Die Schulmanagement Themen werden in einer Kleingruppe von Teilnehmenden (n<6) erarbeitet.
Dadurch braucht es weniger Präsenzzeit. Die Präsenzzeiten werden in der Regel aufgeteilt auf vier ganze und vier halbe Tage.
Die Schulmanagement Ausbildungstage beginnen nach absolvierter L3 T–Group® und werden mit den Teilnehmenden direkt terminiert.
Inhaltlich entspricht der Intensivlehrgang den zwei Modulen des herkömmlichen Lehrgangs und dem Coaching.
Die Fragen und Themen der Teilnehmenden werden wie im Coaching üblich aufgenommen und mit Fachwissen vertieft.
Andere Themen werden von der Leitung eingebracht und mit den Teilnehmenden interaktiv und anhand praktischer Beispiele aus dem Arbeitsalltag vertieft.

Ihr Gewinn

  • Lernen in einer kleinen Lerngruppe ermöglicht hohe Intensität und weniger Präsenzzeit - 4 ganze und 4 halbe Tage anstelle von 8 ganzen und 4 halben Tagen
  • Hohe zeitliche Flexibilität: Die Termine können mit den Beteiligten direkt festgelegt werden. So werden die individuellen Möglichkeiten der Beteiligten optimal berücksichtigt
  • Die Gesamtzeit der Ausbildung bis zum Abschluss reduziert sich – bei gleich bleibender Qualität und ohne Abstriche bei der thematischen Vielfalt und Breite
  • Der Ort der Durchführung kann für die Beteiligten günstig gelegen gewählt werden
  • Dr. Ruth Peyer steht als Studienleiterin und Ausbildnerin für alle Fragen vor und während der Ausbildung zur Verfügung

Weiterführende Möglichkeiten

  • An der PH Luzern kann der L3 Lehrgang ausgebaut werden zu einem DAS Schulleiter/in bzw. MAS Schulmanagement

Aufwand

  • Der Kurs beinhaltet insgesamt 21 Ausbildungstage, 16 Stunden Führungscoaching und das Verfassen einer Abschlussarbeit.

 

Preis: CHF 10'880

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beantworten gerne Ihre Fragen. Sie erreichen uns unter office@emptyL-drei.ch.

L3 Führungstraining 2.0

In den L3 Führungstrainings entstehen ganz besondere menschliche Kontakte und berufliche Vernetzungen. Die dortigen Erfahrungen und Praxisdiskussionen wecken zusätzliche thematische Interessen und ein Bedürfnis nach Weiterlernen in dieser Qualität.

Aus den wichtigsten, "klassischen" Interessensschwerpunkten entwickelten wir daher das L3 Führungstraining 2.0: kompakte 3x3 Tage, organisations- und budgetfreundlich aufgeteilt auf 2 Kalenderjahre, exklusiv für AbsolventInnen des L3 Führungstrainings.

Durch das vertraute L3 Lernformat und die spannende Gruppenbildung mit bekannten wie neuen KollegInnen entsteht einmalig professionelles, hochkonzentriertes Führungslernen.

Ziele, Nutzen und Inhalte

Modul E:   Delegieren, coachen oder selber tun? Auf das Mass kommt es an!

Sich für die eigentlichen Führungsaufgaben freizuspielen ist im Alltag nicht einfach. Selbst "alte Hasen" in der Führung fragen sich manchmal täglich: Soll ich „klassisch“ auf klare Anweisungen setzen oder mich inhaltlich zurücknehmen und „nur“ coachen? Wann kann ich darauf vertrauen, dass delegierte Aufgaben selbständig erledigt werden und ich mich dadurch entlasten kann? Der Schlüssel ist ein höherer Reifegrad in der Beziehung zu Mitarbeitenden und Gruppe:

  • Reife Arbeitsbeziehungen einfordern und unterstützen
  • Mehr Arbeitszufriedenheit durch weniger illusionäre Erwartungshaltung fördern
  • Führungsinstrumente im Spektrum Anweisen – Coaching – Delegieren nutzen
  • Scheindelegationen erkennen und verhindern
  • Situativ führen nach dem Reifegrad

MODUL F:   Konfliktmanagement: Vorbeugen - Früherkennen - Deeskalieren 

Die sachgerechte Unterscheidung zwischen Konfliktmanagement und Krisenintervention ermöglicht ein echtes Vorbeugen gegen Eskalationen. Damit und durch die Kenntnis der eigenen "Strickmuster" bei Konfliktfällen können Führungspersonen das "aktive Konfliktmanagement" wirksam einsetzen:

  • Unterscheiden zwischen Konfliktmanagement und Krisenintervention
  • Konflikte bei Mensch, Gruppe und Organisation systemisch einordnen und bearbeiten
  • Aktives Konfliktmanagement als Führungsaufgabe
  • Vorbeugen statt heilen: Frühdiagnose und Intervention
  • Umgehen mit Widerständen gegen Konfliktmanagement

MODUL G:   Gesund führen - und bleiben!

Führen gilt als einsamer Job, und als Gesundheitsrisiko sowieso. Auch wenn die seinerzeitige „Managerkrankheit“ zunehmend dem zeitgemässen „Burnout“ Platz gemacht hat - das Thema der eigenen Gesundheit als Führungskraft, insbesondere als Zwischenvorgesetzte/r ist heute erfolgsentscheidender denn je:

  • Gesundheit bei sich und anderen als Richtschnur und Erfolgsmerkmal erkennen
  • Wechselwirkung zwischen Führungsstil, Gesundheit und der Motivation im Team beachten
  • Persönliches und privates Unterscheiden durch wertschätzende Abgrenzung
  • Wege zur Verbesserung der Arbeitsbeziehungen "nach oben" erkennen
  • Führen mit Sinngestaltung: existenzielle Grundmotivation berücksichtigen

Setting

  • AbsolventInnen des L3 Führungstrainings arbeiten an weiterführenden Themen
  • 9 Tage ungestörte Klausurarbeit in externen Seminarhotels an ruhiger Lage 
  • Geschlossene Gruppe ermöglicht vernetzte Transferarbeit in und zwischen den Modulen
  • Begleitung der Module in Zweierleitung

Methoden

Trainingsarbeit im Lernteam bzw. als Lernorganisation, Erfahrungslernen, Praxisfallbearbeitung, interaktive Kompakt-Inputs über Hintergrundinformation und Praxismodelle, Übungen und Aufgabenstellungen in abwechslungsreichen Settings alleine, zu zweit und im Arbeitsteam, Wechsel der Lernmedien und Lernebenen, kollegiales Feedback teilweise mit Videounterstützung, Arbeit in unterschiedlichen Trainings-, Analyse- und Transfergruppen sowie in Plenarsitzungen, Steuerreflexion, regelmässiger Erfahrungsaustausch, Zusicherung strikter Vertraulichkeit.

Mehrwert

Lerngruppe

Mit dem Lernformat aus dem L3 Führungstraining vertraute Teilnehmende gestalten eine neue Vielfalt an Themen und Erfahrungen. Dies wird für das Lernsystem als einzigartige Ressource genützt und ermöglicht einen besonders interessanten Erfahrungsaustausch auch zwischen den Arbeitssequenzen.

Qualität der Trainierenden

Dr. Claudius Fischli und Dr. Christoph Warhanek haben diesen Kurs über Jahre entwickelt und bringen neben ihren hohen Qualifikationen ihre lange und internationale Erfahrung in eigener Führungstätigkeit, Beratung und Ausbildung ein.

 

Preis: CHF 5'760 (9 Präsenztage)

Termine: siehe unter "Weiterführende Trainings" 

 

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beantworten gerne Ihre Fragen. 
Sie erreichen uns unter office@emptyL-drei.ch.

L3 Sponsoring: wir fördern junge Talente der Gruppendynamik in der Schweiz

Wir von L3 haben uns zum Ziel gesetzt, die organisations- und systemorientierte Gruppendynamik in der Schweiz besser zu verankern.
Dabei haben wir die Beobachtung gemacht, dass viele interessierte und hochmotivierte Personen noch nicht (ganz) über das Erwerbseinkommen bzw. eine Organisation im Hintergrund verfügen, um das faszinierende Lernformat „L3 T-Group©” kennen zu lernen.
Deshalb bietet L3 jeweils 1-2 geförderte Seminarplätze für „junge Talente” an!

  1. Für nähere Informationen dazu bitte das folgende Formular abschicken:

Ruth Peyer

Gedanken zum Artikel „Vom Pädagogen zum Manager” von Raphaela Birrer publiziert im Tagesanzeiger vom 18.05.15

Jede vierte Schule ist nicht zufrieden mit ihrer Schulleitung. Der Lehrerverband fordert eine bessere Ausbildung für Schulleiterinnen und Schulleiter.

 

Zweifellos ist das Leiten einer Schule eine komplexe Herausforderung und verlangt hohen Einsatz. Im Artikel von Raphaela Birrer wird suggeriert, dass insbesondere bessere Leute in der Schulleitung Probleme der Lehrerinnen und Lehrer lösen oder diesen zumindest besser gefallen könnten.
Was heisst „besser” und wie werden Schulleiterinnen und Schulleiter „besser”? Indem sie eine längere Ausbildung machen und so die Gelegenheit haben noch mehr hoffentlich hilfreiches Wissen anzusammeln? Löst „mehr desselben” die offensichtlich vorhandenen Probleme? Hinter dieser Überzeugung stehen zwei zumindest fragwürdige Annahmen. Zum einen die Annahme, dass eine Berufsgruppe verantwortlich sei für die auftretenden Probleme und die Unzufriedenheit von 25% aller Lehrpersonen mit der Schulleitung und zum andern die Aussage, dass möglichst viel Fach- und Sachwissen zu Führung das berufliche Handeln als Führungsperson qualitativ verbessern könne.

Schulleitung ist ein in der Schweiz immer noch junges Puzzleteil im Gesamtsystem der Volksschule. Verständlich, dass die Funktion Schulleitung besonderem Interesse ausgesetzt ist und Fragen nach Sinn und Nutzen von Schulleitungsleistungen zum Beispiel für die Lehrerinnen und Lehrer nachgegangen wird. Ob Untersuchungen, die die Zufriedenheit der Lehrerinnen und Lehrer mit ihren Teamkollegen, mit der Schulbehörde oder der Bildungsdirektion erfassen würden nicht ähnliche oder noch bedenklichere Resultate ergäben? Will das jemand wissen? Und müsste auch da die Konsequenz gezogen werden, dass diese Amtsträger eben eine längere (= bessere) Ausbildung bräuchten?
Wohl kaum! Immerhin verfügen wir über genügend Wissen zu komplexen Systemen um zu verstehen, dass es nicht hilfreich ist die Verantwortung für ein Problem einseitig einzelnen Personen oder Funktionen zuzuschreiben.

Vielmehr sind zum Beispiel hohe kommunikative Kompetenzen aller Beteiligten – selbstverständlich auch der Schulleitenden – gefragt, um ein System günstig beeinflussen zu können. Günstig für Schule ist, guten Unterricht zu gestalten, der gezieltes Lernen von Schülerinnen und Schülern in hohem Masse ermöglicht.
Spätestens mit dem Lehrplan 21 hat der Begriff „Kompetenz” Einzug gehalten im Vokabular aller mit Bildung befassten Berufsgruppen - allerdings vielfältig und unterschiedlich verstanden und interpretiert. Im Kern geht es um die Verbindung von Wissen mit Handeln. Kompetentes Handeln ist mit fundiertem Wissen begründbares, geplantes und reflektiertes sowie authentisches Handeln.
Lange tradiert und tief verankert in unserem Bildungssystem ist die Überzeugung, durch Vermittlung von Fach- und Sachwissen kompetentes Handeln bei den Belehrten zu erreichen. Zahlreich und vielfältig ist leider die Erfahrung, dass dies nicht im erwarteten Masse gelingt. Zu gross ist die black box in der „irgendwie” die Handlungskompetenz entstehen soll. Mit dem Kompetenzbegriff kommt etwas Licht ins Dunkel der black box. Fähigkeiten und Fertigkeiten stehen für die Möglichkeit, Wissen wirksam werden zu lassen im Handeln. Es wird gar vertreten, dass nur im Handeln sichtbar wird was jemand tatsächlich kann. Was wirklich zählt in allen Berufen – auch für den Beruf Schulleiterin, Schulleiter – ist, was jemand bewirken kann durch sein Handeln.

Was liegt da näher als den Zugang oder das Verständnis von Aus- und Weiterbildung auf den Prüfstein zu stellen? Macht es Sinn durch Verlängerung der Lehrgänge noch mehr Wissen, Modelle, wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse kognitiv zu vermitteln und zu hoffen, dass dies dann irgendwie das Handeln der Einzelnen durchdringt?
Wohl kaum – dieses more-of-the-same (Paul Watzlawick) bringt offenbar nicht weiter. Seit Kurt Lewins bahnbrechenden Konzepten zum action learning versucht die auf ihn gründende Schule der Gruppendynamik ein qualitativ anderes Lernsetting zu schaffen. Christoph Warhanek (2007) beschreibt in Bezug auf die ebenso bahnbrechende Theorie des Lernens zweiter Ordnung (Gregory Bateson), dass man, vereinfacht gesagt, den Spiess umdrehen muss: Lehrerinnen und Lehrer, Schulleiterinnen und Schulleiter die in die Aus- und Weiterbildung kommen, können und wissen schon sehr viel. Ausgangslage für das Weiterlernen ist letztlich ihr Handeln oder ihre Performanz, wie das im Sprachgebrauch der Kompetenzorientierung heisst. Davon auszugehen und mit einem Setting zu arbeiten und zu lernen, in dem das Handeln mit allen Facetten der Persönlichkeit zum Einsatz kommt und wirksam und beobachtbar wird ist – wie die Erfahrung zeigt – ein besonders ertragreicher Weg. Durch qualifiziertes Feedback (Joseph Luft, Harry Ingham) können die einzelnen viel darüber erfahren wie sie als Person z.B. auf eine Gruppe einwirken, wie die Gruppe auf sie wirkt, welche Muster das Geschehen bestimmen, welche Prozesse wie entstehen und wie diese beeinflusst werden können. So entsteht Wissen durch echte, nicht „gespielte” Erfahrungen. Wissen, das gefestigt und in Beziehung gesetzt wird zu relevantem Führungswissen, Forschungsergebnissen und Konzepten.

Die wesentlichen Themen für die Führung einer Schule wie Umgang mit Konflikten, das Leiten eines Teams, Mitarbeiterführung, aber auch die Spannungsfelder von individuellen Interessen, Gruppeninteressen und Organisationsinteressen balanxieren können auf diese Weise ganz anders verankert und in eigenen Erfahrungen vertieft erkannt und verstanden werden. Die so gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse werden zur nachhaltig in der Persönlichkeit integrierten Grundlage für die Führungsprozesse in der Schule.

Nicht allein die Verlängerung von Ausbildungen, also die Quantität, sondern auch und vor allem veränderte didaktische und methodische Zugänge, die Persönlichkeitsentwicklung und kompetentes Handeln als Führungsperson zum Ziel haben, führen zu mehr Qualität.

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Ruth Peyer

Ehrung Marcel Müller–Wieland

03. Juni 2016 Kongress Schulen der Zukunft

Als mir Daniel Hunziker vor einigen Jahren zum ersten Mal von „Schulen der Zukunft“ erzählt hat ist mir sofort Marcel Müller – Wieland in den Sinn gekommen. Das Anliegen von „Schulen der Zukunft“ war in meinem ganzen Berufsleben auch mein Anliegen, das geweckt und Form angenommen hat durch Marcel, denn er war mein Pädagogikprofessor während der Lehrerinnenausbildung 1971/72, am Seminar in Zürich.
Er hat mich fasziniert durch seine Persönlichkeit, seine beeindruckende Sprache und sein immenses Wissen.
Fasziniert ist der richtige Ausdruck, denn verstanden habe ich lange nicht alles womit er uns damals konfrontiert hat.
Aber doch so viel, dass ich bald zu den Seminaristinnen und Seminaristen gehört habe, die sich berühren liessen durch sein Menschen- und Weltbild und das was er daraus abgeleitet hat für die Schule und unseren künftigen Beruf.

Individualisierung und Gemeinschaftsbildung als Auftrag und Herausforderung für die Volksschule sind die zentralen Themenfelder in die er uns eingeführt hat. Nicht nur in Vorlesungen und Seminaren sondern auch ganz praktisch, indem er in verschiedenen Schulgemeinden des Kantons Zürich mit Lehrerinnen und Lehrern und ihren Klassen gearbeitet hat.
Später traf ich ihn wieder im Rahmen der von ihm gegründeten „Freien Pädagogischen Akademie“.
Vor allem aus dieser Zeit erinnere ich mich an vielfältige Bezüge die er zur Funktion des menschlichen Gehirns herstellte.
So und auch durch philosophische und psychologische Fundierung begründete er das pädagogische Handeln für das er sich unermüdlich eingesetzt hat.
Bezogen auf das einzelne Kind war ihm wichtig, dieses mit seinen individuellen Möglichkeiten – oder eben Potenzialen – wahr und ernst zu nehmen und ihm insbesondere den Raum zu schaffen für die Stärkung und Entfaltung dieser Ressourcen. Er zeigte uns methodisch–didaktische Möglichkeiten wie das auch tatsächlich umzusetzen wäre im Schulalltag. Dazu gibt es einige Dokumentarfilme, hergestellt von Hans Peter Scheier, die Projektarbeit wie Marcel sie verstanden, genutzt und selber durchgeführt hat zeigen.

Genauso wichtig – oder eigentlich noch wichtiger – war ihm die „Gemeinschaftsbildung“. Er sah Individualisierung und Gemeinschaftsbildung nicht als sich ausschliessende Gegensätze. Im Gegenteil: Je besser die individuellen Möglichkeiten der einzelnen Kinder – und natürlich auch der Erwachsenen – Raum und Entfaltung erfahren, desto reicher und vielfältiger  und auch stabiler ist die Gemeinschaft, die Gruppe, das Team.

Marcel hat auch polarisiert.
„Das geht doch alles gar nicht“ meinten die einen. „Das alles ist weltfremd und schöngeistig und hat nichts mit der harten Realität zu tun.“
„Die Schule soll sich so verhalten“, meinten die andern, „dass sie individuelle Begabungen fördert und das Leben in der Gemeinschaft gelernt und gelebt werden kann“.

So hatte es Marcel Müller nicht ganz einfach. Oft blieb er unverstanden oder wurde missverstanden.

Er hat sich trotzdem ganz bewusst dagegen entschieden, eine eigene Privatschule zu gründen und da ganz praktisch umzusetzen und zu zeigen was er nicht nur wusste und konnte, sondern auch sehr fundiert begründete. Zwar haben ihm viele dazu geraten, denn die Idee mit einer Privatschule zu beweisen, dass „es geht“ war verlockend. - Er wollte nicht, denn sein Anliegen war es, dass alle Kinder mit ihren ganz unterschiedlichen Voraussetzungen in dieser Weise Schule erfahren können. Nicht nur Kinder mit finanzkräftigen Eltern.

Also setzte er sehr viel Energie in die Verbreitung seiner Gedanken.
Ein Berufsleben lang bildete er Lehrerinnen und Lehrer aus, bot Weiterbildungen an, schrieb Bücher, pflegte Kontakte zu Universitäten, machte Dokumentarfilme die im Fernsehen und bei diversen Veranstaltungen gezeigt wurden und organisierte grosse Tagungen zum Beispiel in Rüschlikon am Gottlieb Duttweiler Institut.
Unermüdlich vernetzte er sich mit Menschen mit denen er im Gedankenaustausch sein konnte.

Das hat er bis kurz vor seinem Tod im vergangenen Herbst getan.  Texte von Gerald Hüther berührten ihn und er nahm Kontakt zu ihm auf.
Er erfuhr von Schulen der Zukunft in Deutschland und auch in der Schweiz. Gerald Hüther gefiel was er las von Marcel – einige Zitate aus Briefen konnten  Sie eben lesen - und so kam es zu einem Austausch zwischen den beiden und mit Daniel Hunziker.

Was Marcel mit ganzem Einsatz ein Leben lang verfolgt hat, zeigte ja tatsächlich Wirkung – könnte man meinen. Individuelle Förderung, Entwicklung von Selbst- und Sozialkompetenz sind heute zentrale Herausforderungen und auch Anspruch an die öffentliche Schule.
Bloss werden diese Begriffe sehr unterschiedlich interpretiert, sonst würde es „Schulen der Zukunft“ und die heutige Gründung der „Akademie für Potentialentfaltung“ in der Schweiz nicht so dringend brauchen.

Individualisierung kann zum Beispiel verstanden werden als optimale Ausnutzung von individuell unterschiedlichen Gedächtnisleistungen – also jeder und jede soll so viel auswendig lernen wie eben nur rein geht.
Und soziales Lernen kann verstanden werden als „möglichst hohe Anpassungsleistungen erbringen lernen“.
Beides meinten weder Marcel Müller – Wieland mit der Freien Pädagogischen Akademie noch die „Potenzialentfalter“ von Schule der Zukunft.

Marcel erkannte im Kontakt mit Gerald Hüther und Daniel Hunziker, dass sein zentrales Anliegen weiter lebt und weiter getragen und verbreitet wird durch das Engagement von Menschen wie diesen beiden Persönlichkeiten, die mit der gleichen Energie und grossem Engagement sich einsetzen für eine „Schule der Zukunft“.

Übrigens ist „Schule der Zukunft“ der Buchtitel eines Buches das 1982 herausgegeben wurde als „internationales Gespräch“ nach einer Tagung mit dem Thema „Leistung und Lernfreude“ am Gottlieb Duttweiler Institut. Initiant der Tagung war Marcel Müller-Wieland, Veranstalter waren die „Freie Pädagogische Akademie“ und die „Deutsche Medizinisch-Pädagogische Akademie“.
Beiträge von Marcel in diesem Buch tragen die Titel „Schule von morgen. Der gemeinsame Auftrag“
„Der innere Weg. Erziehen anders“
„Die ästhetische Grundhaltung im Unterricht“
Damit möchte ich einfach exemplarisch zeigen wie nah sich die Anliegen von damals und heute sind.

So hat das Marcel selber auch erlebt und hat sehr kurz vor seinem Tod mit 93 Jahren sein geistiges Erbe in die Hände von „Schulen der Zukunft“ gelegt. Mit dem Wunsch und der Überzeugung, dass „Schulen der Zukunft das, wofür er ein Leben lang mit grösstem Einsatz gearbeitet hat, hier seine Weiterentwicklung findet.
Es ist daher eine sehr stimmige Geste, dass Marcel Müller – Wieland nun erstes und bisher einziges Ehrenmitglied von Schulen der Zukunft geworden ist. Als bescheidener Mensch war er zwar nicht auf Ehre oder Ruhm aus. Er wäre wohl einfach Mitglied geworden und hätte sich nach Kräften aktiv eingesetzt und mitgewirkt. Denn es ging ihm immer um den Inhalt und nicht um seine Person.
Dass er nun Ehrenmitglied ist, ist aus meiner Sicht dennoch stimmig.
Denn es tut uns, die wir uns weiterhin vielfältig für das gemeinsame Anliegen engagieren einfach gut zu wissen, dass Schulen der Zukunft eine Geschichte hat – auch hier in der Schweiz, hier in Zürich. Diese Geschichte verkörpert unser Ehrenmitglied.

Ich freue mich dass Marcel’s Sohn Jürgen Müller – Popken mit seiner Frau Insa heute bei uns sind – angereist aus Norddeutschland, wo auch Marcel nach dem Tod seiner Frau Ursula die letzten Jahre gelebt hat.
Wenn Sie möchten finden Sie am Büchertisch Jürgen und Insa und natürlich zahlreiche Bücher von Marcel.

Ich komme nun zum Schluss:
Marcel war ein grossartiger und beeindruckender Mensch, klug im besten Sinne des Wortes und er verfügte über eine aussergewöhnliche sprachliche Ausdruckskraft und persönliche Ausstrahlung bis ins hohe Alter. Er liebte die Kunst – und eigentlich, ja eigentlich wollte er als junger Mensch Künstler werden. Wenn Kunst und Kreativität es schaffen immer wieder an Grenzen zu rütteln, Gewohntes aufzubrechen, ungewohnte Perspektiven einzunehmen und neue Sichtweisen zu eröffnen, so war Marcel tatsächlich ein Künstler. Nicht nur weil er auch Bilder gemalt und gezeichnet hat sondern weil er auch und gerade in der Pädagogik an Gewohntem und Eingefahrenem gerüttelt und den Blick ganz auf die Entfaltungsmöglichkeiten und die Gestaltungskraft jedes Menschen gerichtet und gelenkt hat.
Ich bin dankbar, ihm begegnet zu sein.
Ich freue mich, dass ich hier ein wenig von ihm erzählen durfte.
Und ich wünsche uns allen die Energie dran zu bleiben so wie unser Ehrenmitglied das gelebt hat.

Herzlichen Dank und weiterhin viel Anregendes und Stärkendes am heutigen Kongress.

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Rückblick-Status-Vorausblick

Zunächst zu den Fakten: Wir organisierten und führten plangemäss 3 Sytemische Trainingsgruppen sowie 2 Leadership-Kurse durch und starteten 2 Schulleitungs-Ausbildungen. Das erste Follow-Up Intensivseminar für Leadership-Absolventen sowie aktuelle themenzentrierte Seminare runden die Bilanz ab.

Unsere Kooperationen mit namhaften Institutionen wie „Schule und Weiterbildung Schweiz“ (SWCH), „Verband Schulleiter und Schulleiterinnen Schweiz“ (VSLCH) und der „Österreichischen Gesellschaft für Gruppendynamik und Organisationsberatung“ (ÖGGO) sowie mit der „Fachhochschule Nordwestschweiz – Hochschule für soziale Arbeit“ (FHNW) bewähren sich als wertvolle und attraktive Partnerschaften für unsere Arbeit.

Als schönes Zeichen des Vertrauens in unsere Arbeit betrachten wir, dass Absolventen und Absolventinnen in kurzen Statements auf Video Auskunft geben über ihre persönlichen Erlebnisse sowie ihren praktischen Transfernutzen. Diese Videoclips auf unserer Homepage haben sich zu einem „Renner“ für unsere Besucher entwickelt.

Das zweite Jahr für L3 haben wir im September „standesgemäss“ mit einer Systemischen Trainingsgruppe gestartet und durften uns über einige Teilnehmende freuen, welche dieses einzigartige Lernformat bereits zum zweiten Mal bei uns nutzen wollten.

Wir freuen uns über das erste Jahr. Und danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, unseren Partnerorganisationen sowie allen anderen „zugewandten Orten“! Sie geben uns die Sicherheit, auf dem richtigen Weg zu sein.

Rollenspiele im Training: Wie „wirklich“ ist die Wirklichkeit?

Rollenspiele haben bei L3 einen besonderen Stellenwert im Rahmen des „Lernens durch Erfahrung“. Nicht verwunderlich, dass die Teilnehmenden sich und uns die Frage stellen, wie „realistisch“ die Rollenspiele sind, die wir zu Trainingszwecken einsetzen. Im ersten Modul unseres ersten L3 Leadership-Trainings fanden unsere Teilnehmenden darauf eine überraschende Antwort. Und wir selbst auch.

Die Diskussion drehte sich um die Frage, wie man als Führungskraft umgeht mit Mitarbeitenden, die sich nicht auf eine gemeinsame Ebene mit ihrer Führungskraft begeben wollen, die den Kontakt verweigern, strikt an ihrer eigenen Realität festhalten und ihren Widerstand in Sätze kleiden wie: „Du bist die Chefin, das ist dein Problem“.

Das anspruchsvolle Rollenspiel, das wir im Rahmen des Modulthemas „Interaktive Mitarbeiterführung“ anboten, bewies ein eindrückliches „Realitäts“-Potenzial und veranlasste einzelne Teilnehmende zu erstaunten Ausrufen wie: „Das ist exakt meine Situation!“ oder „Genau einen solchen Mitarbeiter habe ich. Er lebt auf einem eigenen Stern.“

Nach wenigen Sequenzen der Videoreflexion war klar: Wenn der Kontakt zwischen Führungskraft und Mitarbeitenden nicht „stimmt“, ist es schwer, mit Gesprächsführungs-„Technik“ weiter zu kommen. Nur professionelles, authentisches Verhalten und Auftreten als Führungskraft schafft jene Vertrauensbasis, die erforderliche Veränderungen in der Arbeitsbeziehung nachhaltig ermöglicht. Diese Lernqualität hat jene Gruppe durch „harte Arbeit“ an sich und miteinander erreicht in einer Atmosphäre von Neugier, Einlassen, Offenheit, Nachdenklichkeit, Veränderungsbereitschaft.

Ein Rollenspiel ist niemals die Abbildung der Realität. Aber es lassen sich durch die sorgfältige Auswahl und professionelle Durchführung besondere zentrale Herausforderungen trainieren. Und vor allem in klare Ideen und konkrete Pläne überführen. Wie in diesem Beispiel die Zusammenarbeit mit jenen Mitarbeitenden „vom anderen Stern“ überprüft und Schritt für Schritt verbessert werden konnte – nach dem Training, in „der freien Wildbahn“: Die Rückmeldung jedenfalls lautete: „Es funktioniert  - wirklich!“